Neuraltherapie

Anfang des 20. Jahrhunderts stellten die Gebrüder Huneke fest, dass lokale Betäubungsmittel wie z. B. Procain unerwartete Fernwirkungen zeigen können.

Zudem beobachteten sie das sogenannte “Sekundenphänomen”: oft wird der Patient innerhalb von Sekunden von seinem langjährigen, schmerzhaften Leiden befreit! (Buchtip: “Wissenswertes über die Neuraltherapie nach Huneke”, Haug-Verlag, bei uns leihweise erhältlich!)

Diese Methode fordert sowohl den Patienten als auch den Therapeuten: die Reaktionen müssen genau beobachtet, gedeutet und dann für die Behandlung umgesetzt werden. Um eine anhaltende Beschwerdefreiheit zu erzielen, sind oft mehrere Sitzungen nötig.

Jede Stelle in unserem Körper kann zu einem Störfeld werden, das wiederum Schmerzen an einer ganz anderen Stelle verursachen kann. Um zu einer anhaltenden Beschwerdefreiheit zu gelangen, ist es von grundsätzlicher Bedeutung, das Störfeld zu finden und zu behandeln!