Klassische Homöopathie

Als der deutsche Arzt SAMUEL HAHNEMANN (1755-1843) seine Lehre von der Homöopathie (Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt ) veröffentlichte, wusste er noch nicht, dass er den Menschen, aber auch Tieren und Pflanzen eine Behandlungsmethode schenkte, mit der sich Krankheiten auf schonende und natürliche Art heilen lassen.

Die homöopathischen Mittel entstammen dem Tier- Pflanzen- und Mineralienreich, und werden auch heute noch nach Hahnemann´s Vorgaben hergestellt. Je öfter ein Mittel potenziert (d.h., immer wieder schrittweise bearbeitet) wird, umso größer wird seine Kraft und Wirkung, z.B. ist eine 200er-Potenz sehr viel stärker als eine 30er-Potenz.

Die Häufigkeit der Einnahme ist sehr unterschiedlich, manchmal muss ein Mittel alle 15 Minuten, manchmal nur einmal alle 5-6 Wochen eingenommen werden. Je nach Mittel kann die Wirkung sofort oder auch erst nach 2-3 Wochen eintreten.

Jeder Patient, vom Baby- bis zum Greisenalter, kann homöopathisch behandelt werden! Nicht homöopathisch behandelt werden können: Mangelzustände (z.B. Vitamine, Mineralien, Hormone), Organschäden im Endzustand (z.B. Leberzirrhose, Querschnittslähmung), akute, lebensbedrohliche Erkrankungen des Kreislaufs (z.B. Herzinfarkt), der Lunge (Lungenödem), des Zentralnervensystems, Entzündungen der Hirnhäute und Verletzungen, die einen chirurgischen Eingriff erfordern. Alle übrigen Krankheiten sind mit der Homöopathie behandelbar!

Es ist die hohe Kunst des behandelnden Arztes, die passende Arznei zu finden. Der Homöopath muss beurteilen, auswählen, sortieren und die Symptome entsprechend gewichten. Das erfordert nicht nur viel Sorgfalt, Zeit und Wissen, der Arzt muss sich in seinen Patienten gewissermaßen hineinfühlen, ihn verstehen können, um dann das ähnliche, korrespondierende Medikament zu bestimmen.